Beside designing, I love to write. When Corona started, I noticed the different emotions flying around, especially in social media. Which led me to the idea to post something myself: 
March 2020 (German version below)
We live in challenging times. Actually, we always have, but right now it is becoming clear to me how life is shaped by two conditions: fear and love.

At the moment, fear can be felt in the world as a 360° live stream and comes in many disguises. 
For example as uncertainty: what is still to come? How long does this state last? Who is telling the truth in the ocean of information?
As great concern: for loved ones, for oneself.
For some as anger and perhaps even hatred: for others who do not share their own views.
As a fear for existence: what is happening economically? How long will we be able to finance ourselves? How long can I finance myself?
The list is long. 

It is understandable and okay to be afraid. 
And there is a choice. Everyone can choose for themselves how to deal with fears. Do they get the big stage in their own lives and narrow the experience? 
Or is it possible to accept them as part of the many emotions we humans have? And to go on from there. For example to the second state – love.

What would love do? 

Love would acknowledge what is and first exhale. 
Developing compassion for oneself. To find oneself okay with all the fears that may be present. To do good to oneself.
And act out of self-responsibility. 
Love would let go of what we don't need (anymore), what might even harm us and invite what is important now.
Love would ask others for support and be available for the support of others.
Have empathy for others. The situation affects us all and everyone chooses the way he/she can handle it. 
Love would also be expressed when someone crosses our personal boundaries.
And leave others with their feelings. Feeling what the expressed thing is doing in you.
Love would dare to look at your own chances, at the chances for the people around you and for the big picture.
Taking the challenge, with all the ups and downs.
Discover creative possibilities.
To take the time it takes.
And taking the steps that are possible in the here and now.

This list can also be endlessly extended. Because for me, love is not a pink flower unicorn state, but is authentic and has many facets.

I am grateful for everything I have been able to learn so far. For the wonderful people in my life and their inspirations. I am curious about what is coming. And I try to ask myself with every piece of information that reaches me, with every feeling that comes up, with every decision that has to be made:

What would love do?

· · · 
März 2020 
Wir leben in einer herausfordernden Zeit. Eigentlich immer schon, doch gerade jetzt zeigt sich für mich deutlich, wie das Leben von zwei Zuständen geprägt ist: Angst und Liebe.

Die Angst ist im Moment in der Welt als 360°-Livestream spürbar und kommt in vielen Verkleidungen daher. 

Zum Beispiel als Ungewissheit: was kommt noch? Wie lange hält dieser Zustand an? Was kann ich noch glauben?
Als große Sorge: um geliebte Menschen, um sich selbst.
Bei manchen als Wut und vielleicht sogar Hass: auf die anderen, die nicht die eigenen Ansichten teilen.
Als Existenzangst: was passiert wirtschaftlich? Wie lange werden wir uns finanzieren können? Wie lange kann ich mich finanzieren?
Die Liste ist lang. 

Es ist verständlich und okay, Angst zu haben. 

Und es gibt eine Wahl. Jeder kann für sich entscheiden, wie er/sie mit Ängsten umgeht. Bekommen sie die große Bühne im eigenen Leben und engen das Erleben ein? 
Oder ist es möglich, sie als einen Teil der vielen Emotionen, die wir Menschen haben, zu akzeptieren? Und von da aus weiter zu gehen. Zum Beispiel zum zweiten Zustand – der Liebe.

What would love do? 

Liebe würde anerkennen, was ist und erstmal ausatmen. 
Mitgefühl für sich selbst entwickeln. Sich okay finden, mit allen Ängsten, die vielleicht präsent sind. Sich Gutes tun.
Und aus der Eigenverantwortung heraus handeln. 
Liebe würde loslassen, was wir gerade nicht (mehr) brauchen, was uns vielleicht sogar schadet und das einladen, was jetzt wichtig ist.
Liebe würde andere nach Unterstützung fragen und für die Unterstützung anderer zur Verfügung stehen.
Empathie für andere haben. Die Situation betrifft uns alle und jeder wählt den Weg, wie er/sie gerade damit umgehen kann. 
Die Liebe würde aber auch äußern, wenn jemand unsere persönlichen Grenzen überschreitet.
Und andere mit ihren Gefühlen bei sich lassen. Spüren, was das Geäußerte in einem selbst macht.
Liebe würde einen Blick wagen, auf die eigenen Chancen, auf die für die Menschen um einen herum und für das große Ganze.
Die Herausforderung annehmen, mit allen Ups and Downs.
Kreative Möglichkeiten entdecken.
Sich dafür die Zeit lassen, die es braucht.
Und die Schritte gehen, die im Hier und Jetzt möglich sind.

Auch diese Liste lässt sich endlos erweitern. Denn Liebe ist für mich kein rosa-Blümchen-Einhorn-Zustand, sondern ist authentisch und trägt viele Facetten.

Ich bin dankbar für alles, was ich bis jetzt lernen durfte. Für die wunderbaren Menschen in meinem Leben und deren Inspirationen. Ich bin gespannt auf das was kommt. Und ich versuche gerade bei jeder Information die mich erreicht, bei jedem Gefühl das hochkommt, bei jeder Entscheidung die es zu treffen gibt, mich selbst zu fragen:

What would love do?


#trueyou 

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